Der Markt

Die Zahl chronisch Kranker in nimmt in Deutschland seit Jahren zu. Derzeit gelten hier rund ca. 20 Mio. Menschen als chronisch krank. Die demographische Entwicklung und Umweltfaktoren lassen erwarten, dass diese Zahl weiter wächst.

Der gesamte Gesundheitsmarkt in Deutschland beträgt derzeit jährlich in Euro rund 300 Mrd.

Etwa ein Drittel dieser Summe, 100 Mrd. €, entfallen auf den Bereich der chronischen Erkrankungen. Davon entfallen etwa 10% auf die Rehabilitation und 90% dieser Summe werden für die ambulante und stationäre symptomatische Behandlung der Betroffenen im Rahmen der Akutmedizin aufgewendet.

Die Forderungen nach Prävention, - Aufklärung und Vorsorge vor Erkrankung sowie Verhinderung von Chronifizierung - und Rehabilitation, - medizinische und soziale Verbesserung der Krankheitsfolgen, Verhinderung von Verrentung und Pflege - sind unüberhörbar, dominieren seit langem die gesundheitspolitische Diskussion und werden zunehmend ernst genommen.

Evidenz basierte Entwicklungen für die Behandlung und Therapie chronischer Erkrankungen erfordern häufig die Bereitschaft und Einsicht der Patienten den Therapie- und Behandlungsvorgaben konsequent und längerfristig zu folgen.


Der informierte Patient: Ein mündiger Patient und Verbraucher!

Bei Patienten und ihren Angehörigen, aber auch bei den behandelnden Ärzten und Therapeuten, besteht eine wachsende Nachfrage nach kompetenter, Interessen- unabhängiger und fundierter Information zu Erkrankungen und ihrer Behandlung. Hier sind einschlägige Internetangebote zunehmend wichtig und akzeptiert.

Das gilt in besonderem Masse für chronisch Kranke und Behinderte, die sehr informationshungrig sind und generell häufig das Internet nutzen.

Weil die überwiegende Mehrzahl der Behandlungen bei chronischen Erkrankungen allein auf die Behandlung Krankheitssymptome zielt, wird nur all zu oft der Grad der Chronifizierung von Patienten verstärkt. Die einschlägigen Stichworte lauten: „Doktor-Shopping“ und „Drehtürpatienten“.

Zunehmend beeinflussen informierte Patienten und deren Angehörige die ärztliche und therapeutische Entscheidung im Sinne ihrer eigenen Internet- Recherche und der dort gefundenen Hilfs- und Betreuungs- und Beratungsangebote.

 

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